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Stellungnahme der UBB zum Götschen

(UBB – 26.02.2026) - Die UBB weist die Darstellung zurück, berechtigte Einwendungen zur geplanten Erweiterung des Schneiteichs am Götschen seien „fadenscheinige Argumente“, wie von Bürgermeister Thomas Weber vorgetragen.

 

Es geht nicht um Blockade, sondern um Verantwortung.

 

Gerade angesichts steigender Temperaturen, wachsender Wasserknappheit und erheblicher Investitionskosten muss sorgfältig geprüft werden, ob eine weitere Ausweitung der technischen Beschneiung langfristig tragfähig ist – ökologisch wie finanziell.

 

Naturschutz bedeutet in diesem Zusammenhang, Risiken für Naturhaushalt, Wasserressourcen und öffentliche Haushalte offen anzusprechen. Wer solche Fragen stellt, torpediert kein Skigebiet – er übernimmt Verantwortung für Steuerzahler und kommende Generationen.

 

Die UBB steht für eine Sanierung des Beschneiungsteich im Bestand anstatt der beantragten Erweiterung um das Vierfache. 

 

Emotionale Schlagworte ersetzen keine sachliche Prüfung.

 

Zu den Aussagen von Wolfgang Fegg, Thomas Weber und Franz Rasp:​

Lesen Sie hier zum Thema auch auf der Homepage des BUND Naturschutz ...

 

Die Zitate der CSU’ler aus dem Berchtesgadener Anzeiger vom 24.02.26 gegen den Naturschutz und seine Mitglieder

Naturschutz mit Augenmaß

Weiterhin forderte Wolfgang Fegg einen Naturschutz mit Vernunft und Augenmaß. Da richtete sich seine Kritik vor allem gegen den Bund Naturschutz. »Naturschutz darf kein Verzögerungsinstrument sein.« Denn wenn die Wirtschaft schwächele, seien der Naturschutz und der Sozialstaat die ersten Bereiche, in denen gespart wird. »Naturschutz muss wieder vereinen – nicht spalten... und was bei der Rodelbahn die Höhe des Startturms mit Naturschutz zu tun haben soll, kann ich ohnehin nicht nachvollziehen.«

Attacke gegen den Bund Naturschutz

… sprach Franz Rasp kurz an, um sich dann intensiver dem Naturschutz zu widmen. Da erinnerte sich der Landratskandidat an ein im »Berchtesgadener Anzeiger« abgedrucktes Bild von der neuen Vorstandschaft der BN-Kreisgruppe Berchtesgadener Land. »Als ich dieses Bild gesehen habe, war mir vieles klar.«. Das Durchschnittsalter sei weit über 70, die meisten wohnten in einem Eigenheim in bester Lage, die Kinder studierten und manch einer verfüge über eine gute Pension in Höhe von A 16. »Da kann man dann leicht eine Käseglocke über das Berchtesgadener Land stellen. Aber unsere Kinder müssen hier auch in Zukunft wirtschaften können. Deshalb muss man bestehende Strukturen weiterentwickeln können.« Beim Naturschutz müsse man Maß und Ziel an den Tag legen, »vor Gericht gibt es nur Verlierer«.

»Wir brauchen den Götschen«

Bürgermeister Thomas Weber …Ein besonderes Anliegen aber ist dem Noch-Rathauschef der Götschen. »Wir brauchen unser Skigebiet, deshalb sollte man die dringend erforderliche Vergrößerung des Schneiteichs nicht mit fadenscheinigen Argumenten torpedieren«, wetterte Weber in Richtung Bund Naturschutz.

 

​Und lesen Sie auch:

https://www.ubb-bischofswiesen.de/götschen-zahlen-fakten-verantwortun

sowie:

FAQ-Seite „Fragen und Antworten zum Bundesleistungszentrum Götschen (BLZ)“

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