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UBB zu den Aussagen von Franz Rasp

(UBB - 26.02.2026) - Die pauschale Diskreditierung älterer Ehrenamtlicher der Kreisvorstandschaft des Bund Naturschutz in Bayern, Kreisgruppe Berchtesgadener Land weist die UBB entschieden zurück. Lebensalter und persönliche Lebenssituation taugen nicht als politisches Argument.

 

Wer Gerichtsentscheidungen kritisiert, sollte sich mit der Qualität von Planungen befassen – nicht mit dem Geburtsjahr im Ehrenamt engagierter Bürgerinnen und Bürger.

 

Die Villa Schön ist allen noch in Erinnerung. Zunächst gab es ein Gespräch im Berchtesgadener Rathaus von BN-Vertretern mit Bürgermeister und dem Bauamtsleiter, in dem der BN dezidiert erläuterte, warum es sich bei der Villa Schön um eine Außenbereichsinsel im Innenbereich handelt und dass sowohl Landratsamt als auch der Markt bei früheren Bauanträgen genau darauf immer wieder hingewiesen haben. Wie es zu dieser Umkehrung der Fakten kam, ist uns nicht bekannt, jedenfalls wurden Bauausschuss und Marktgemeinderat nicht richtig informiert. Erst  als das Gericht die Fakten darlegte,  wurde dies anerkannt, man ließ die Entscheidung  sogar noch vom Verwaltungsgerichtshof überprüfen.

 

Senioren im Ehrenamt verdienen Respekt. Ihre Erfahrung ist ein Gewinn für unsere Heimat und die Gesellschaft – keine Belastung.

(UBB 28.02.2026) - Der 2024 verstorbene Alois Glück (CSU) hat deutlich über 80-jährig verdientermaßen vom Bund Naturschutz in Bayern e. V. die Bayerische Naturschutzmedaille verliehen bekommen. Was er wohl über diese Form der Diskreditierung Gedacht hätte? Hier der Link zur Preisverleihung.

Die Zitate der CSU’ler aus dem Berchtesgadener Anzeiger vom 24.02.26 gegen den Naturschutz und seine Mitglieder

Naturschutz mit Augenmaß

Weiterhin forderte Wolfgang Fegg einen Naturschutz mit Vernunft und Augenmaß. Da richtete sich seine Kritik vor allem gegen den Bund Naturschutz. »Naturschutz darf kein Verzögerungsinstrument sein.« Denn wenn die Wirtschaft schwächele, seien der Naturschutz und der Sozialstaat die ersten Bereiche, in denen gespart wird. »Naturschutz muss wieder vereinen – nicht spalten... und was bei der Rodelbahn die Höhe des Startturms mit Naturschutz zu tun haben soll, kann ich ohnehin nicht nachvollziehen.«

Attacke gegen den Bund Naturschutz

… sprach Franz Rasp kurz an, um sich dann intensiver dem Naturschutz zu widmen. Da erinnerte sich der Landratskandidat an ein im »Berchtesgadener Anzeiger« abgedrucktes Bild von der neuen Vorstandschaft der BN-Kreisgruppe Berchtesgadener Land. »Als ich dieses Bild gesehen habe, war mir vieles klar.«. Das Durchschnittsalter sei weit über 70, die meisten wohnten in einem Eigenheim in bester Lage, die Kinder studierten und manch einer verfüge über eine gute Pension in Höhe von A 16. »Da kann man dann leicht eine Käseglocke über das Berchtesgadener Land stellen. Aber unsere Kinder müssen hier auch in Zukunft wirtschaften können. Deshalb muss man bestehende Strukturen weiterentwickeln können.« Beim Naturschutz müsse man Maß und Ziel an den Tag legen, »vor Gericht gibt es nur Verlierer«.

»Wir brauchen den Götschen«

Bürgermeister Thomas Weber …Ein besonderes Anliegen aber ist dem Noch-Rathauschef der Götschen. »Wir brauchen unser Skigebiet, deshalb sollte man die dringend erforderliche Vergrößerung des Schneiteichs nicht mit fadenscheinigen Argumenten torpedieren«, wetterte Weber in Richtung Bund Naturschutz.

Zu den Aussagen von Wolfgang Fegg, Thomas Weber und Franz Rasp:

Lesen Sie hier zum Thema auch auf der Homepage des BUND Naturschutz ...

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