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Rita Poser kandidiert zur Bürgermeisterin für Bischofswiesen

Die Unabhängige Bürgervereinigung Bischofswiesen (UBB) berichtet von der Aufstellungsversammlung

Bischofswiesen (07.01.2026/gp) - Die Überraschung war groß – Rita Poser auch über Bischofswiesen hinaus bekannt - war bereit, den Auftrag der Versammlung anzunehmen und für das Amt der Bürgermeisterin als erste Frau in der Geschichte von Bischofswiesen zu kandidieren. Zusammen mit 14 weiteren Bürgerinnen und Bürger, darunter Gemeinderat Paul Grafwallner, bilden sie das neue Team für die Gemeinderatswahl 2026. Die UBB hatte erst kürzlich ihr 30-jähriges Jubiläum – die Gründungsversammlung fand am 01.12.1995 statt, nachdem eine große Gruppe aus der SPD ausgetreten war. Seither ist sie im Gemeinderat vertreten und sorgte schon oft für Furor. Der Schwarzbau Weibhauser, der Bürgerentscheid Kressenfeld und der Einsatz um den Erhalt der Felicitas sind noch vielen in Erinnerung. Nachdem einige Mitglieder des Kernteams aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr kandidieren konnten, wurden vor allem junge Mitbürger gesucht, damit sie künftig die UBB weiterführen.

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Rita Poser kandidiert zur Bürgermeisterin

Rita Poser seit ihrem Umzug 2005 engagiert sie sich in unserer Region auf vielfältige Weise. Neben dem Gemeinwohl liegt ihr der Umwelt- und Naturschutz am Herzen, denn dessen Lobby ist nicht gerade zahlreich. Was nutzt ein Bienenhaus, wenn die Wiesen ohne Blüten sind?  Das Motto von noch UBB-Gemeinderat Sepp Stangassinger ‚Bischofswiesen blüht auf‘ und aktuell das Projekt des Bienen-Rundweges sind ein guter Beitrag auf dieses Dilemma aufmerksam zu machen.

Taten statt Worthülsen

Statt Worthülsen folgen Taten in ihrem Handeln, stets sachlich und zielorientiert. Erfolge blieben nicht aus. 

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Die Villa Schön in Berchtesgaden wäre längst eine Eigentumswohnungsanlage zu Preisen geworden, die sich nur wenige Einheimische hätten leisten können. Jetzt gehört sie dem Freistaat Bayern und wird vom Nationalpark Berchtesgaden sinnvoll genutzt. Der konzipierte Startturm fürs Herrenrodel an der Kunsteisbahn Königssee hätte abgesehen von den Kosten mit den geplanten 23 Metern das Landschaftsbild am Königssee ebenso stark negativ beeinträchtigt wie der Mega-Hotel-Komplex am Eingang des Königssees. Der Startturm ist Geschichte, hinsichtlich des Hotelneubaus wird gemeinsam nach einer verträglichen Lösung gesucht. Leider gelang es nicht, den völlig überzogenen Kreisverkehr in der Aschauerweiherstraße zu verhindern, da es kein Beteiligungsverfahren gab. Eine ungewöhnliche Baustelle ist auch der Radweg an der B20 Richtung Engedey. Dort wo vorher Wasser an den bewaldeten Hängen versickern konnte, sind jetzt Betonspritzwände und es ist noch nicht erkennbar, wie das zusätzliche Wasser bei einem Starkregen von der Siedlung ferngehalten werden kann. Ihr Engagement endet also nicht an der Gemeindegrenze von Bischofswiesen und als Kreisvorsitzende des Umweltverbandes mit knapp 2.000 Mitgliedern im BGL weiß sie, wie kompliziert die Führung und das Zusammenführen unterschiedlicher Interessen zu handeln ist.

Einige der Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat von Bischofswiesen -

unten: Annegret Gaffal, Rita Poser, Franz Gaffal; oben: Paul Grafwallner, Rudi Zeughan, Gabi Zeughan, Daniel Peveling, Mira Strätz und Benedikt Bodinger.

Breite Themenpalette

In Bischofswiesen waren die bestimmenden Themen die Erweiterung und der Ausbau am Götschen, die Vergrößerung der Kiesgrube Heitauer und das Kleinwasserkraftwerk in der Tristramschlucht, sowie die Schaffung und Sicherung von bezahlbarem Wohnraum. Am Götschen sollte endlich die Sanierung des bestehenden Schneibeckens in Angriff genommen werden, um den 

Betrieb der Sportanlage langfristig aber klimaangepasst zu sichern. Eine Vergrößerung des Beckens ist deshalb nicht zielführend, weil das Wasserdargebot einfach zu gering ist.  

Auflagen nicht eingehalten

Bei der Kiesgrube Heitauer wurden in Vergangenheit immer wieder Auflagen zur Rekultivierung missachtet und die Abbaumenge erhöht sich auch für Exportfrachten ständig weiter, so dass der Abbau des Berges immer schneller voranschreitet. Dabei handelt es sich hier nicht um ein Vorranggebiet für Abbau wie in Unterjettenberg, wo gleiches Material abgebaut wird. Der Abbau in den Schutzgebieten am Untersberg wirkt sich aufgrund seiner äußerst exponierten Lage nachteilig auf das Orts- und Landschaftsbild in unserer Tourismusregion aus. Das geplante Kleinwasserkraftwerk in der Tristramschlucht zerstört dauerhaft Teile eines streng geschützten Biotops. Der geringe Stromertrag – wegen zu geringem Wasserdargebot kann die Anlage gar nicht ganzjährig betrieben werden - steht in keinem Verhältnis zur Beeinträchtigung von Natur und Landschaft. Beim Burgergraben gibt es jetzt Hoffnung für ein positiven Ergebnis am Wohnungsmarkt für bezahlbaren Wohnraum, nachdem über viele Jahre hinweg aufgrund der Entmietung des Altbestandes 36 wirklich preisgünstige Wohnungen dem Markt entzogen waren. Aufklärungsbedürftig hinsichtlich der Wohnungsmarktdebatte ist die Anzahl freier Wohnungen von 1.160 im Vergleich zum Bedarf von 1.200 für den Landkreis, wie eine Untersuchung des Verbandes der Baustoffwirtschaft 2025 ergeben hat. Dabei sollte nicht übersehen werden, dass es sich bei bezahlbarem Wohnraum um ein strukturelles Problem handelt, dass inzwischen weltweit zu beobachten ist. 

Wohnraum schaffen - wichtiger als Hotelbauten

Ein weiteres Thema des neuen Teams ist die große Ruine der ehemaligen Kurklinik in der Stanggaß. Hier muss der neue Gemeinderat über das geltende Baurecht alles unternehmen um dort als Herr des Verfahrens möglichst in einem interkommunalen Projekt bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das Hotelprojekt hat sich ja als Fata Morgana herausgestellt, nachdem Jahr für Jahr leere Versprechungen gemacht wurden.

 

Die UBB-Mitglieder vertreten unverändert die Auffassung, das bestehende sogenannte Übergangsrathaus mit entsprechenden Um- und Anbauten zum Rathaus zu machen. Das völlig überdimensionierte Bürgerzentrum am Platz des voreilig abgerissenen alten Rathauses ist in Zeiten von KI, Homeoffice und Zunahme digitaler Serviceleistungen nicht mehr zeitgemäß und verschlingt unnötig Steuergeld oder Sondervermögen. Die Schülerbeförderung zur gemeindeübergreifenden Mittelschule muss hinsichtlich der Zubringung aus den Nachbargemeinden im Interesse der Schüler verbessert werden. Außerdem müssen unsere Kinder unbedingt auf den Umgang mit KI und den sozialen Medien besser vorbereitet werden, statt neue Kliniken für deren Behandlung zu errichten.

Hinsichtlich des ÖPNV befand sich unsere Region viel zulange in einer Diaspora. Nachdem der Verkehrsverbund mit Traunstein gescheitert ist, wird der Zusammenschluss mit der Salzburger Verkehrsverbund GmbH hoffentlich ein Erfolg. Die Bewohner des Seniorenheims Augustinum klagen zu Recht über die zu geringe Bus-Taktung. Die UBB-ler machen sich Sorgen über die Entwicklung in der ehemaligen Insula. Verkäufe an ausländische Gesellschaften nach dem Prinzip „Sale and Lease Back“, verbunden mit Abhängigkeiten und teuren Mieten deuten eher auf ein Geschäftsmodell hin, in dem die Rendite im Vordergrund steht und nicht mehr der Mensch. Nachdem die ‚Rest‘-Insula 2023 ins Augustinum überführt wurde, konnte vermieden werden, dass aufklärungsbedürftige Geldflüsse wie die 500.000 Euro an ein ehrenamtliches Kuratoriumsmitglied durch die Staatsanwaltschaft München weiterverfolgt wurde. Als größte Pflegeeinrichtung im Landkreis hat sie eine hohe Bedeutung für die Sicherstellung der Unterbringung pflegebedürftiger Bürger. Mit Blick auf das bayernweit niedrigste Rentenniveau – von durchschnittlich EUR 989 Euro für Frauen und für Männer 1.037 Euro jeweils im Jahr 2023 - im Landkreis BGL muss dafür Sorge getragen werden, dass sich auch die einheimische Rentnerin und der einheimische Rentner dort eine Unterbringung leisten können.

 

Den Zusammenhalt stärken durch gegenseitigen Respekt und einander Zuhören um langfristig tragfähige Lösungen auf der Basis wissenschaftlicher Fakten zu finden, sind ein guter Weg um demokratiefeindlichen Bestrebungen entgegen zu wirken.

Die Kandidaten sind:

Annegret Gaffal, Rita Poser, Franz Gaffal, Paul Grafwallner, Rudi Zeughan, Gabi Zeughan, Daniel Peveling, Mira Strätz, Benedikt Bodinger, Jens Hellfeld, Susanna Müller, Bärbel Namberger, Karin Kleemeyer, Gerrit Kleemeyer, Alexander Zauner

Unsere Kandidaten

für den Gemeinderat

20 Stimmen für die UBB

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Kandidatin mit Weitblick

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Die Frau für Bischofswiesen

Rita Poser - unsere Bürgermeisterkandidatin

Das Programm sind SIE

Start: Wer wir sind

30 Jahre UBB

UBB-Mitglieder bereit für Bischofswiesen

Im Bild v.l.n.r.:

Paul Grafwallner, Rudi Zeughan, Gabi Zeughan, Daniel Peveling, Mira Strätz, Benedikt Bodinger - und unten - Annegret Gaffal, Rita Poser und Franz Gaffal.

Nicht anwesend sein konnten: Bärbel Namberger, Susanna Müller, Karin und Gerrit Klemeyer, Jens Hellfeld und Alexander Zauner.                         

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Auswirkungen der 2-fachen Mehrfachnennung der ersten fünf Kandidaten:

Die Mehrfachnennung dient dazu, eine Wahlliste auch dann vollständig aufzufüllen, wenn nicht genügend verschiedene Personen kandidieren.

  • Listenplatz-Verbrauch: Wenn die ersten fünf Kandidaten 2-fach aufgeführt werden, belegen diese bereits 10 der 20 verfügbaren Plätze auf dem Wahlvorschlag.

  • Stimmenverteilung bei Listenkreuz: Setzt ein Wähler ein Kreuz oben bei der Liste (Listenwahl), erhalten die 2-fach genannten Kandidaten automatisch jeweils 2 Stimmen, während einfach genannte Kandidaten nur 1 Stimme erhalten.

  • Kumulieren: Wähler können diesen Kandidaten auch einzeln bis zu maximal 3 Stimmen geben (unabhängig von der Nennung auf der Liste), wobei die Gesamtstimmenzahl von 20 nicht überschritten werden darf. 

„Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können”

Mark Twain

Start: Zitat

Bevorstehende Veranstaltungen

  • UBB-Monatstreff
    UBB-Monatstreff
    Mo., 26. Jan.
    Bischofswiesen
    Besprochen werden aktuelle kommunalpolitische und überregionale Themen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
  • UBB-Monatstreff (1)
    UBB-Monatstreff (1)
    Mo., 23. Feb.
    Bischofswiesen
    Besprochen werden aktuelle kommunalpolitische und überregionale Themen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
Start: Events

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